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Miriam hat mich gefunden

Miriam Fischerin läuft als Hauptfigur durch meinen Roman. Wie sie denkt und was sie fühlt, hat sich im Kern von selbst gezeigt. Außerdem hört man, um Figuren zu entwerfen, oft den Tipp: »Nutze Dein persönliches Umfeld.«

Also zum Beispiel Manuel, ein guter Freund von mir. Der sieht so und so aus. Hat diese oder jene Charaktereigenschaften …
Kopieren sollte ich die nicht, das wäre völlig falsch. Aber Anregungen machen sich häufig bezahlt. Nur entwickelt es sich diesmal anders. Denn ich habe neulich wieder einmal Astrid besucht, die früher, in der Schule, meine Biologie- und Chemielehrerin war. Danach landeten wir beide beim Thomas Rüger Verlag. Und bis heute halten wir, wenn auch unregelmäßig, den Kontakt.

So sitzen wir zusammen am Kaffeetisch. Astrid erzählt mir von einem Buch, das zu meinem Thema Hexenverfolgung passt:

Wir blättern ein wenig in dem Band und schließlich leihe ich ihn aus. Zurück daheim, lese ich mich fest. Es ist die reale Geschichte über Maria Holl. 1593 inhaftiert, hat sie 62 Mal die Folter ausgestanden.. Dabei hat sie weder ihre Teufelsbuhlschaft zugegeben noch andere aus der Stadt besagt. So kommt sie am Ende wieder frei.

Und was hat das mit Miriam zu tun? – Doch eigentlich ganz einfach: Miriam ist genauso stark, genauso zäh. Und auch sie … nun ja, das könnt ihr später einmal lesen. 😊

Mit Maria Holl, der Hexe von Nördlingen, bekomme ich eine lebende Person als Maßstab für meine Figur. Außerdem berührt mich noch eine andere Heldin:

Denn Janet weiß, was sie will. Sie geht kritisch, ja analytisch auf die Dinge zu. Es ist ihr Traum, als Medizinfrau den Armen zu helfen. Und sie zögert nicht, sondern bringt ein großes Opfer, damit sie dem ein wenig näher kommt.

Ähnlich forsch wird sich auch Miriam verhalten, wenn sie darum kämpft, die Unschuld angeblicher Hexen nachzuweisen. Miriam verkörpert einen Teil von Janet und einen anderen von Maria Holl. Das spüre ich deutlich, während ich in den Büchern versinke. Und es gibt mir ein phantastisches Gefühl, meine Hauptfigur noch besser kennen zu lernen.

Vor dem ersten Coaching

Bei den eigenen Buchprojekten werden wir schnell betriebsblind. Zumindest ist es mir schon häufiger passiert, dass andere mich auf Logikfehler oder sonstige Schwächen hingewiesen haben, die mir persönlich entgangen wären. Ein Lektorat in Anspruch zu nehmen, halte ich darum für eine gute Idee; und besser noch, Du buchst ein professionelles Coaching.
Wie viel Dich das kostet? Nun, der Stundensatz ist nicht so einfach aus der Kaffeekasse zu bezahlen. Aber entsprechend hoch kommt auch die Qualität und deshalb frage ich zurück: „Was ist Dir dein Buchbaby Wert?“

Um meine Kenntnisse und Fähigkeiten frisch zu halten, belege ich, wie schon früher erzählt, die Ausbildung zum Romanautor. Diese wird geleitet von Jurenka Jurk und am frühen Abend gibt sie mir ein Coaching. Darin besprechen wir die Heldenreise meiner Protagonistin Miriam. Punkt für Punkt wird Jurenka mit mir durchgehen, wo ihr noch Dinge unklar sind. So kann ich Hinweise empfangen, um die skizzierte Handlung auf ein höheres Niveau zu heben. Eigentlich sollte ich mich darauf freuen.

Aber ich fühle mich ultranervös. Kaum kann ich mich auf etwas anderes konzentrieren. Ich tigere durch die Wohnung, räume auf. Ja ich habe sogar angefangen, ein bisschen zu Staub zu wischen, um irgendwie beschäftigt zu sein.
Wenigstens stopfe ich mir nicht dauernd Chips in den Mund. Aber es ist wie in der Schule vor einer Prüfung. Genauso komme ich mir heute vor – unsicher und klein. Nur: Wieso?

Wenn ich hinter die Kulissen blicke, könnte mir das helfen, ruhiger zu werden. Doch erst einmal braucht es Abstand und dafür besinne ich mich auf die hilfreichen Werkzeuge. Ich nehme zum Beispiel:

  • Klangkugeln
  • Und einen Zimmerspringbrunnen, den ich jetzt einschalten kann

Außerdem helfen mir Entspannungsübungen wie:

Dadurch klärt sich eine ganze Menge. Ich werfe störende Einflüsse ab und schaffe es, mich neu zu fokussieren.

Aus eins macht drei

Im Verlauf der letzten Wochen habe ich hier, in meinem Blog, nur wenig geschrieben. Trotzdem ist vieles passiert. Der Roman hat sich ein großes Stück weiterentwickelt. So kenne ich jetzt

  • Alle Figuren
  • Und die Heldenreise von Miriam, meiner Protagonistin

Am meisten überrascht mich, wie sich der Umfang verändert. Anfangs wollte ich ein Buch schreiben, einen Band. Dann ist mir aufgefallen, dass die Geschichte, noch bevor es richtig losgeht, ziemlich hohe Wellen schlägt. Und sie nimmt dermaßen Raum ein, dass ich … Ja, warum eigentlich nicht? Ich könnte doch zwei Bücher daraus machen.
Vielleicht so, wie das bei Tolkien funktioniert. »Der Herr der Ringe« gilt als Hauptwerk, uns allen bekannt. Vorgelagert, in einem Rückblick, steht »Der kleine Hobbit«.
Auf diese Weise nehme ich mir vor, auch Miriams Geschichte zu erzählen. Doch dann kommt es wiederum anders. Bei dem Versuch, die Teilstrecken festzuklopfen, tun sich neue Möglichkeiten auf. Wie oder warum genau, das kann ich heute nicht mehr sagen. Irgendwie scheint sich jeden Tag etwas zu verschieben. Und das ist – wie ich aus eigener Erfahrung und ebenso von anderen weiß – nicht ungewöhnlich. Denn einen Roman zu schreiben, ähnelt dem Prozess, ein Bild zu malen oder das nächste Lied zu komponieren. Da gibt es nicht die eine Version, von Anfang an für immer perfekt.
Kurz gesagt: Aus einem Band werden drei; zumindest in meiner Gedankenwelt, nach aktuellem Stand der Dinge. Doch bestätigt sich das in einem Jahr oder sechs Monaten?

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