Startseite

Willkommen auf deiner neuen Website.

Willkommen auf deiner neuen Website! Du kannst diese Seite bearbeiten, indem du auf den Link „Bearbeiten“ klickst. Weitere Informationen zum Anpassen deiner Website findest du unter http://learn.wordpress.com/

Neueste Beiträge

Vor dem ersten Coaching

Bei den eigenen Buchprojekten werden wir schnell betriebsblind. Zumindest ist es mir schon häufiger passiert, dass andere mich auf Logikfehler oder sonstige Schwächen hingewiesen haben, die mir persönlich entgangen wären. Ein Lektorat in Anspruch zu nehmen, halte ich darum für eine gute Idee; und besser noch, Du buchst ein professionelles Coaching.
Wie viel Dich das kostet? Nun, der Stundensatz ist nicht so einfach aus der Kaffeekasse zu bezahlen. Aber entsprechend hoch kommt auch die Qualität und deshalb frage ich zurück: „Was ist Dir dein Buchbaby Wert?“

Um meine Kenntnisse und Fähigkeiten frisch zu halten, belege ich, wie schon früher erzählt, die Ausbildung zum Romanautor. Diese wird geleitet von Jurenka Jurk und am frühen Abend gibt sie mir ein Coaching. Darin besprechen wir die Heldenreise meiner Protagonistin Miriam. Punkt für Punkt wird Jurenka mit mir durchgehen, wo ihr noch Dinge unklar sind. So kann ich Hinweise empfangen, um die skizzierte Handlung auf ein höheres Niveau zu heben. Eigentlich sollte ich mich darauf freuen.

Aber ich fühle mich ultranervös. Kaum kann ich mich auf etwas anderes konzentrieren. Ich tigere durch die Wohnung, räume auf. Ja ich habe sogar angefangen, ein bisschen zu Staub zu wischen, um irgendwie beschäftigt zu sein.
Wenigstens stopfe ich mir nicht dauernd Chips in den Mund. Aber es ist wie in der Schule vor einer Prüfung. Genauso komme ich mir heute vor – unsicher und klein. Nur: Wieso?

Wenn ich hinter die Kulissen blicke, könnte mir das helfen, ruhiger zu werden. Doch erst einmal braucht es Abstand und dafür besinne ich mich auf die hilfreichen Werkzeuge. Ich nehme zum Beispiel:

  • Klangkugeln
  • Und einen Zimmerspringbrunnen, den ich jetzt einschalten kann

Außerdem helfen mir Entspannungsübungen wie:

Dadurch klärt sich eine ganze Menge. Ich werfe störende Einflüsse ab und schaffe es, mich neu zu fokussieren.

Aus eins macht drei

Im Verlauf der letzten Wochen habe ich hier, in meinem Blog, nur wenig geschrieben. Trotzdem ist vieles passiert. Der Roman hat sich ein großes Stück weiterentwickelt. So kenne ich jetzt

  • Alle Figuren
  • Und die Heldenreise von Miriam, meiner Protagonistin

Am meisten überrascht mich, wie sich der Umfang verändert. Anfangs wollte ich ein Buch schreiben, einen Band. Dann ist mir aufgefallen, dass die Geschichte, noch bevor es richtig losgeht, ziemlich hohe Wellen schlägt. Und sie nimmt dermaßen Raum ein, dass ich … Ja, warum eigentlich nicht? Ich könnte doch zwei Bücher daraus machen.
Vielleicht so, wie das bei Tolkien funktioniert. »Der Herr der Ringe« gilt als Hauptwerk, uns allen bekannt. Vorgelagert, in einem Rückblick, steht »Der kleine Hobbit«.
Auf diese Weise nehme ich mir vor, auch Miriams Geschichte zu erzählen. Doch dann kommt es wiederum anders. Bei dem Versuch, die Teilstrecken festzuklopfen, tun sich neue Möglichkeiten auf. Wie oder warum genau, das kann ich heute nicht mehr sagen. Irgendwie scheint sich jeden Tag etwas zu verschieben. Und das ist – wie ich aus eigener Erfahrung und ebenso von anderen weiß – nicht ungewöhnlich. Denn einen Roman zu schreiben, ähnelt dem Prozess, ein Bild zu malen oder das nächste Lied zu komponieren. Da gibt es nicht die eine Version, von Anfang an für immer perfekt.
Kurz gesagt: Aus einem Band werden drei; zumindest in meiner Gedankenwelt, nach aktuellem Stand der Dinge. Doch bestätigt sich das in einem Jahr oder sechs Monaten?

Den richtigen Schreibort finden

Welcher Autor kennt sie nicht, die Vorstellung vom Paradies? Einmal dem stressigen Alltag entfliehen. Herausforderungen, die Beruf, Haushalt und Familie stellen, einfach für mehrere Tage zurücklassen. Und dann die Seiten füllen, bis der Computer bebt.
So oder ähnlich malen sich das alle aus. Na ja, zumindest viele. Ich gehöre jedenfalls dazu und unterliege dem Glaubenssatz, dass ich besser schreiben könnte, wenn ich …
Mittlerweile habe ich noch etwas anderes erkannt. Nämlich dass es darauf ankommt, solche Annahmen zu überprüfen. Dadurch finden wir heraus, was wirklich hilft.

Kann ich im Urlaub besser schreiben? Freigekauft von sämtlichen Verpflichtungen? Hier muss ich mir nicht einmal das Frühstück besorgen, sondern darf mich frei an den gedeckten Tisch setzen. Dann genieße ich die veränderte Atmosphäre, die neue Umgebung. Und dann beginne ich zu schreiben.
Am Edersee, wo ich mich immer wieder mit meinem Lebensgefährten entspanne, habe ich das versucht. Dort nehmen wir uns öfter mal ein Zimmer im Haus Talblick, bei Familie Makowski. Wir fühlen uns beide sehr wohl und sind regelmäßig hingefahren. Als dann Corona kam, habe ich mir überlegt, einen Edersee-Krimi zu schreiben und einen Teil des Honorars an diese Pension zu spenden. Nur, der Krimi liegt jetzt halb fertig in der Schublade. Also, auf der Festplatte natürlich. Wie so vieles mehr …
Ich könnte also dringend einen passenden Schreibort gebrauchen. Damals fuhr mein Freund wieder nach Hause, während ich noch länger blieb, um mich dem Buchprojekt zu widmen. Und was passierte?
Zugegeben, nicht viel. Eine oder zwei Stunden am Tag hielt ich mich mit dem Roman beschäftigt. Nicht so sehr, wie ich mir vorgenommen hatte. Und nur aus einem Pflichtgefühl heraus. Vorrangig habe ich aber, wie man so schön sagt, die Seele baumeln lassen, bin umhergestreift und habe meinen Akku wieder aufgeladen.
Gut, muss auch sein. Dafür macht man schließlich Urlaub. Doch das mit dem Schreiben war noch nicht geklärt.

Beim nächsten Anlauf dachte ich mir: »Warum eigentlich wegfahren? Such dir einen Platz in deiner Nähe, wo du und die nötige Ruhe findest.«
Der war leicht gefunden, das Café Hafen 2 in Offenbach am Main. Nur dass der Weg dort hin recht lange dauert.
Trotzdem wollte ich es ausprobieren. Und ja, ich saß dann da in dem Bemühen, etwas Brauchbares fertig zu bringen. Stundenlang brütete ich vor meiner Laptop-Tastatur. Doch irgendetwas blockierte, die Wörter und Ideen flossen nicht so wie gewünscht aus mir heraus. Ich fühlte mich zunehmend frustriert. Nach einiger Zeit gab ich auf und packte ergeben meine Sachen zusammen.

Also was lernen wir daraus? – Dass es ein Traum bleibt, dieses Märchen von einem anderen Ort, an dem ich besser schreiben könnte? Ein Mysterium?

Erhalte Benachrichtigungen über neue Inhalte direkt per E-Mail.

Erstelle deine Website mit WordPress.com
Jetzt starten